Japandroids – Celebration Rock

8. Jun 2012 von Verena A.

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Im September 2009 kam mit POST-NOTHING ein Album auf den Markt – schwarzes Cover mit weißen, dicken Lettern und dem Schwarz/Weiß-Foto zweier Kumpel –, das unglaublich roh und dynamisch daherkam. Gitarren-Geschrammel, Endlos-Verzerrer und ein leidenschaftlich verdroschenes Schlagzeug konkurrierten um die Aufmerksamkeit der Hörer. Zwischendurch ein paar Wortfetzen. Heute, fast drei Jahre später, liegt wieder eine Platte mit schwarzen Cover und einem Schwarz/Weiß-Foto zweier Kumpels im Plattenladen. Diesmal sitzen sie und die dicken weißen Buchstaben sagen: CELEBRATION ROCK. Hat sich auch sonst kaum etwas geändert?

Tatsächlich sind sich Brian King und David Prowse absolut treu geblieben. Lediglich der Gesangsanteil hat sich spürbar erhöht. In drei Jahren ist auch sicherlich einiges passiert, was man erzählen kann. Das Geschrammel, die Verzerrer, die Dynamik – all das hat in keiner Weise an Intensität und Authenzität verloren.
So könnte „Younger Us“ nahezu nahtlos an den Erfolg von „Young Hearts Spark Fire“ anknüfen. „For The Love Of Ivy“ hat besonders viel Rock-Appeal und „Continuous Thunder“ ist das wohl ruhigste Stück der zweiten Veröffentlichung von Japandroids. Wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt von „ruhig“ sprechen kann.

Auch wenn CELEBRATION ROCK so wieder ein feines Noise-Rock-Album geworden ist, fragt man sich ernsthaft, was wohl danach kommen wird. Kontinuierliche Leistung liegt bekanntlich sehr eng neben Eintönigkeit.

Ohr d’oeuvre: For The Love Of Ivy / Younger Us / The House That Heaven Built

VÖ: 08.06.2012, Polyvinyl / Cargo Records

Tracklist:
01. The Nights Of Wine And Roses
02. Fire’s Highway
03. Evil’s Sway
04. For The Love Of Ivy
05. Adrenaline Nightshift
06. Younger Us
07. The House That Heaven Built
08. Continuous Thunder

Gesamteindruck: 7,5/10



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